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'Made in Transit' wurde vom Magazin TIME als Nr. 34 zu den 50 besten Innovationen des Jahres 2008 gewählt. Heute tragen die meisten frischen Lebensmittel ein „Mindesthaltbarkeits-"Datum. Die in Amsterdam ansässige kanadische Designerin Agata Jaworska meint aber, sie sollten besser ein „fertig am ..."-Datum tragen. Laden Sie hier die aktuelle eNews-Ausgabe herunter.
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Hintergrundinformationen und ähnliche Artikel
34. Made-in-Transit Packaging TIME's Best Inventions of 2008
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'Made in Transit' steht für einen Paradigmenwechsel: Von der Konservierung von Frische zur Reifung während des Transports - das Stichwort für Frischware lautet also nicht mehr "mindestens haltbar bis ...", sondern „fertig am ...". Wenn Lebensmittel erst während des Transports reifen, bedeutet das, dass sie während des Transports noch besser werden, bei der Ankunft intakt und fertig zur Ernte durch den Verbraucher sind (wobei die Erntearbeit entfällt, die z.B. bei Pilzen 40 % der Gesamt-Erzeugerkosten ausmachen kann). Angewendet auf Pilze, kann das auch zu weiteren Effekten führen, z.B. zu einer größeren Auswahl in unseren Supermärkten, da empfindlichere Pilzarten, die heute keinen Transport überstehen würden, theoretisch überall verfügbar wären, wenn man sie während des Transports züchten könnte. Schon heute verändert die global tätige Industrie unsere Lebensmittel, z.B. durch dickere Schalen bei Tomaten, damit sie auch eine rohe Behandlung aushalten, oder durch viereckige Wassermelonen, die sich so leichter packen lassen. Es ist der Mensch, der diese Bedingungen geschaffen hat. Im nächsten Schritt werden die globalen Märkte unsere Lebensmittel produzieren - und zwar im wörtlichen Sinne.

